Hambi bleibt! Solikundgebung in Lüneburg

Soli für Hambi in Lüneburg
Soli für Hambi in Lüneburg

Die Polizei geht im Hambacher Wald im Namen vom Energiekonzern RWE gegen Umweltaktivist*innen vor. RWE zerstört Wälder, Dörfer und Landschaften für die Gewinnung von Braunkohle. Der Konzern verpestet die Luft mit seinen Kraftwerken und trägt erheblich zum Klimawandel bei. Diese Interessen verteidigt die Polizei mit, indem sie gegen Menschen, die sich gegen die Klimakatastrophe  engagieren, vorgeht. Die Waldbesetzung wurde in den letzten 3 Wochen geräumt. Jetzt wird der Wald zu einer Festung umgebaut, damit RWE ab mitten Oktober roden kann. Als die Räumung am 13. September begann, gab es in zahlreichen Städten Solikundgebungen. Unfugler*innen beteiligten sich an der Lüneburger Kundgebung.

Am 6. Oktober gibt es eine weitere Möglichkeit auf der großen Demonstration vor Ort seine Meinung Kund zu tun. Ende Gelände ruft außerdem zu einem Aktionstag auf. Und wer in Lüneburg bleiben will: der 6. Oktober ist dezentraler Aktionstag gegen das neue Polizeigesetz.

Ab dem 25. Oktober ist Ende Gelände! Ein Sonderzug fährt nach Köln. Lüneburger*innen können mit dem Metronom nach Hannover und dort dazu steigen.

Unfugler*innen sagen nein zum Polizeigesetz #noNPOG

noNPOG Demonstration am 8.9.2018 in Hannover
noNPOG Demonstration am 8.9.2018 in Hannover

Am 8. September 2018 demonstrierten über 12000 (Schätzungen gehen von 8 bis 15 000)  Menschen in Hannover gegen das neue niedersächsische Polizeigesetz NPOG. Das war eine interessante Mischung, vom antikapitalistischen Block über Anwaltsvereine und Bürgerrechtler*innen bis zu den Blocks der Fußballfans, die eine beeindruckende Teilnehmerzahl ausmachten. Es gibt viele Gründe gegen das neue Gesetz zu kämpfen. Darum beteiligten sich Unfugler*innen an der Demo!

Gute Hintergrundinformationen sind auf der Seite von Freiheitsfoo zu finden.

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Lautstark gegen die AfD

Einige Unfugler*innen haben am Donnerstag zusammen mit ca. 300 Menschen gegen die AfD in Lüneburg lautstark protestiert. Der Protest ist auf einem Video der Landeszeitung hier zu sehen. Die Polizei versuchte immer mal wieder den Protest zu behindern. Menschen setzten sich darauf hin und machten weiter.  Der Protest war auch drinnen noch gut zu hören.

Die AfD hatte den Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner aus Thüringen eingeladen. Dieser kam auf Listenplatz 1 der AfD Thüringen in den Bundestag und ist dort heute Vorsitzender des Rechtsausschusses. „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“, riefen die  Demonstrant*innen.  Dies begründet sich im Verhalten von Brandner. Über eine syrische Familie bemerkte er, diese sei für ihn “Vater, Mutter und zwei Ziegen”. Über Merkel hatte er gesagt: “Anklagen. Einknasten”. Und über Antifa-Demonstrant*innen hatte er dargelegt, die seien Ergebnis von „Inzucht und Sodomie“. Er gilt als enger Vertrauter von Björn Höcke, dem Vertreter des rechtesten Flügels in der AfD und als dessen Statthalter in der Bundestagsfraktion.
Weiter lesen zu dieser Persönlichkeit.

Lokales Bündnis gegen das neue Polizeigesetz Niedersachsen

Der Sommer ruft mit zahlreichen Polit-Camps und Sanierungsarbeiten bei  Unfug – wir haben eine Baugenehmigung für den Eibau von Gauben im Dachgeschoss! Yuhu! Es kommt voran!

In Lüneburg selbst ist auch einiges los.  Ein lokales Bündnis gegen das niedersächsische Polizeigesetz (Bündnis) noNPOG) hat sich in Lüneburg gegründet. Die Gruppe trifft sich sonntags an verschiedenen Orten. Das nächste Treffen findet am Sonntag, den 12.08.2018 um 19 Uhr im Anna & Arthur, Katzenstraße 2, 21335 Lüneburg statt.

Und am 18.  August gibt es eine Kundgebung in Lüneburg. Am 23. August gibt es dann eine Info und Diskussionsveranstaltung in Lüneburg und am 8. September eine landesweite Demonstration in Hannover.

Der Aufruf aus Lüneburg

Wir erleben gerade massive Angriffe auf unsere Grundrechte. Auch in Niedersachsen: Die Landesregierung plant noch für dieses Jahr die Verabschiedung des „NPOG – Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes“.

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Unfug ist dabei zu wachsen

Es ist Sommer und bei uns ist einiges im Wandel. Die Tomaten und Himbeeren sprießen, Paprika, Kürbis und Zucchini auch und wir sind fleißig dabei das Häuschen und den Garten nach unseren Vorstellungen zu gestalten.
Langfristig werden wir in diesem Zusammenhang noch mehr Platz für weitere Mitbewohnis schaffen. Nähere Infos dazu werden bald hier veröffentlicht. Wer also Interesse hat, mitzugestalten oder/und uns einfach mal persönlich kennenzulernen, meldet euch gerne.
Wie immer gilt: Cops, Nazis und Aluhüte müssen draußen bleiben.

Demoaufruf: Der erste Mai bleibt rot – raus auf die Straße

Antikapitalistischer Block auf der 1. Mai Demonstration in Lüneburg

Unfug ruft mit auf.

Um 10 Uhr – Theater / Lindenstrasse

Jeder Tag ist 1. Mai: Gemeinsam kämpfen!

Wir leben in einer Zeit voller Krisen und Widersprüche. Der Klimawandel bedroht Lebensgrundlagen und schafft Konflikte. Autoritäre Regime und Bewegungen sind auf dem Vormarsch. Obwohl alles im Überfluss produziert wird, hungern weltweit Menschen oder leben in Armut. Vielen deutschen Unternehmen geht es bestens, trotzdem leben immer mehr Lohnarbeiter*innen in prekären Arbeitsverhältnissen. Menschliche Arbeitskraft wird durch Maschinen tendenziell überflüssig, doch das bedeutet kein besseres Leben für alle, sondern Sorge um den Job. All diese Miseren haben eine Gemeinsamkeit. Sie werden durch die bestehende Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung erschaffen oder verstärkt. Der Kapitalismus wendet sich immer mehr gegen die Grundlagen seines Reichtums: den Menschen und die Natur. Egal wer in Berlin regiert: Aus den Parlamenten ist keine radikale Antwort zu erwarten. Die Regierung wird das Elend nur verwalten. Uns hingegen geht es um die Perspektive, das Elend abzuschaffen. Die Krise heißt Kapitalismus! „Demoaufruf: Der erste Mai bleibt rot – raus auf die Straße“ weiterlesen

Demo gegen Geschichtsrevisionismus in LG (Causa Scharf)

Diese Versöhnung heißt Vergessen! – Wider die „Lüneburger Linie“

Demonstration am 26.04.2018, 18 Uhr, Marktplatz Lüneburg

Im Januar 2018 haben die geschichtsrevisionistischen Aussagen des Lüneburger Bürgermeisters Dr. Gerhard Scharf, im Bezug auf das dortige Ehrenmal der 110. Infanterie-Division der Wehrmacht, und die darüber entstandene Diskussion wieder einmal den erbärmlichen Zustand der Lüneburger Erinnerungskultur deutlich gemacht.

Die Äußerungen des Politikers und die Tatsache, dass er weder zurückgetreten ist, noch abberufen wurde, stellen nur die Spitze des Eisbergs dar, aber keinerlei Überraschung für aufmerksame Beobachter*innen des Lüneburger Umgangs mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit.

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Gartenarbeit und Umbauten

kollektive Gartenarbeit

Wir freuen und auf den Frühling und unseren schönen Garten. Wir arbeiten daran, dass es schön gemütlich wird. Es macht Spaß gemeinsam anzupacken! Im inneren Bereich sind wir dabei, die Barrierefreiheit zu verbessern und haben mit dem Küchendurchbruch begonnen. Wir schaffen einen Zugang zwischen Küche und Esszimmer, damit wir nicht mehr durch den zukünftigen Seminarraum laufen müssen, um Esszimmer und Obergeschoss zu erreichen. Im Obergeschoss geht die Planung der Baumaßnahmen weiter. Die Bauvoranfrage ist durch, wir suchen noch eine*n Architekt*in. Die notwendigen Sanierungen im Nebengebäude sind auch in Planung. Wir freuen uns außerdem sehr über den größeren Direktkredit, der uns gerade erreicht hat! Wir können damit richtig los legen!

Barrierefreiheit im Bad
Barrierefreiheit im Bad
Küchendurchbruch
ein bisschen Erholung mit Jeanny

Grenzenlos solidarisch mit von Repression betroffenen Menschen!

Die letzte Woche war voller schlechter Nachrichten für Widerstandskämpfe wie leider so oft…

Solidarität mit von Repression betroffenen Menschen!
Solidarität mit von Repression betroffenen Menschen!

Zuerst wurde der Gasthof des Widerstands in Meuchefitz (Wendland) von Polizist*innen durchsucht, weil diese ein Banner in Solidarität mit den kurdischen Kämpfer*innen in Afrin an dem Gebäude hatten. Die Polizei fuhr mit einer ganzen Hundertschaft auf, welche mit Maschinenpistolen bewaffnet war. Wie gefährlich kann ein Banner sein? Das Banner wurde auf jeden Fall beschlagnahmt. Die Bundesregierung hat seit dem Einmarsch der Türkei nach Syrien diesen weder kritisiert noch irgendein Wort darüber verloren. Wenn aber im Wendland ein Banner auftaucht, ist plötzlich eine Hundertschaft da. Macht sich Deutschland etwa zum Büttel für Erdogan, um jegliche kritische Meinung zur türkischen Invasion zu verhindern?

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Wir ziehen ein!

Erste Stunden im neuen Haus vorm Kamin

Die ersten Bewohner*innen sind zum Jahreswechsel eingezogen! Ob Bauplanung, Baumaßnahmen, Erledigung der ganzen Bürokratie mit Steuererklärungen, Versicherungen, etc. und Treffen für die Gestaltung des Zusammenlebens: Wir haben viel zu tun.

Eine Unfuglerin hat für die Zeitschrift GWR einen Artikel geschrieben, dieser ist gerade eben in der GWR 426 Februar 2018 im Kiosk erschienen und wird hier gespiegelt.

Wir haben ein Haus! Unfug in Lüneburg

Die GWR berichtete im Mai 2017 in der Nr. 419 über das selbstorganisierte Mietshäusersyndikat-Wohn- und Freiraum-Projekt „Unfug“ in Lüneburg. Seitdem ist das Projekt einen Riesenschritt weiter gekommen.

Unfug hatte Mitte Juni 2017 ein Haus gefunden und mit der Gründung einer GmbH die ersten Schritte zum Kauf eingeleitet. Ende Juni kam dann aber ein derber Rückschlag: Die Verkäufer machten wegen internen Unstimmigkeiten zu ihrer Verkaufsabsicht einen kompletten Rückzieher. Das Haus stand plötzlich nicht mehr zum Verkauf. Trotz dieses Rückschlags wurde das Projekt weiter vorangetrieben. Die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt.

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